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IG Metall Ulm

IG Metall Geschäftsstelle Ulm



IG Metall fordert Bewegung bei SW-Metall

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23.03.2012 Ulmer IG Metaller begründen die Forderungen der IG Metall in Form eines Theaters. Tausende Unterschriften unterstreichen die Ziele der IG Metall.

Ulm - Auf zwei parallel stattfindenden Spaziergängen kamen insgesamt rund 180 Metallerinnen und Metallern zum Münsterplatz. Die Öffentlichkeit wurde über die Tarifforderung der IG Metall im Jahr 2012 informiert:
1. Unbefristete Übernahme nach Ausbildung und dualem Studium
2. Mitbestimmung bei Leiharbeit und mehr Information über Werkverträge
3. 6,5% mehr Entgelt
In drei Theaterszenen, gespielt von Beschäftigten vor dem Büro der Bezirksgruppe Südwestmetall Ulm am Münsterplatz, machten die Gewerkschafter deutlich, dass sie mehr Einfluss auf den Einsatz von Leiharbeit in den Betrieben brauchen. Vor allem geht es darum, Leiharbeit auf wirklich nur vorübergehende Bedarfe einzugrenzen, und den Betriebsräten mehr Einfluss auf die Bedingungen des Einsatzes zu geben.
Die Szenen machten aus satirische Weise deutlich: 1) Die Unternehmen wollen mit aller Macht ihre Freiheiten beim Einsatz von Leiharbeit erhalten; 2) auch gute Qualifikation, Engagement und langjährige Berufserfarung werden entwertet, wenn man arbeitslos geworden ist und keine Chance auf einen festen Arbeitsplatz be-kommt; 3) Betriebsräte wollen besser regulieren, aber ihnen sind zu oft die Hände gebunden.
Die IG Metall Jugend brachte in einer Hochzeitsszene zum Ausdruck, was sie von der derzeitigen Übernahmepraxis hält: Sie ist absurd. Der Bräutigam willigt ein, und obwohl sie heiraten will, stimmt die Braut nur befristet für 12 Monate zu. Die Betriebe klagen über Facharbeitermangel, betonen selber, dass sie viele Ausgelern-te ja weiter beschäftigen - und obwohl sie das wissen, befristen sie die Verträge im Anschluss an die Ausbildung auf 12 Monate.
30 Metallerinnen und Metaller positionierten sich nach dem Theaterstück vor dem Bürogebäude mit 30 Schildern. "Unbefristete Übernahme jetzt" sowie "Leiharbeit = Ausbeutung = Armut", um den Forderungen der IG Metall Nachdruck zu verleihen. Gleichzeitig wurden Südwestmetall Ulm wurden mehrere tausend Unterschriften übergeben - leider war nur die Sekretärin anwesend - mit denen sich die Beschäftigten in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie hinter die Forderungen der IG Metall gestellt haben.
Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner, der zufällig vorbei kam und von Petra Wassermann spontan befragt wurdeteilt die Meinung, dass der Wildwuchs bei der Leiharbeit beschnitten werden müsse.
Die zweite Verhandlung zwischen IG Metall und Südwestmetall en-dete am vergangenen Donnerstag ohne Ergebnis und wurde auf den 19. April vertagt. Die Verhandlungskommission der IG Metall war verärgert, dass von der Arbeitgeberseite kein Angebot zur Lösung der drei Themen vorgelegt wurde.

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Letzte Änderung: 14.05.2012


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IG Metall Ulm | Weinhof 23 | D-89073 Ulm
Telefon: +49 (731) 96606-0 | Telefax: +49 (731) 96606-20 | | Web: www.ulm.igm.de

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